TIPPS
Einlass: ab 19.00 Uhr
Filmstart: ab ca. 21.15 Uhr (wenn die Nacht beginnt)
Dazwischen: viel Zeit für Picknick, faulenzen im Gras, Freunde treffen und ratschen.
Wir freuen uns schon heute auf cineastisches-phantastisches Publikum. Egal wie das Wetter wird, schlechtes Wetter gibt es nicht. Nur gute Stimmung. Wer also Karten kauft, trägt das Wetterrisiko mit. Wir zeigen die Filme in jedem Fall, auch bei Niederschlägen (wenn´s blitzt und donnert bzw. der Wind zu stark bläst wird der Film angehalten, bis das Gewitter vorbei ist).
Snacks und Getränke gibt es vor Ort. Wem das nicht reicht, der bringt einfach sein eigenes Picknick mit.
Wunderschön wäre, wenn all unsere Gäste nichts außer einem guten Eindruck hinterlassen würden!
Reguläre Kinos arbeiten mit zwei Projektoren im Überblendverfahren oder mit einem „Spulenturm“, der die gesamte Länge des Films tragen kann. Wir müssen wegen der örtlichen Gegebenheiten nach ca. 60-70 Minuten die Rolle wechseln. Folglich meist einmal im Film.
Gibt‘s für beide Geschlechter gleich neben dem Theatron im „Haus der Begegnung“.
1. Kenner benutzen den Vorverkauf. Erstens vermeiden Sie dadurch langes Warten an der Abendkasse und zweitens kann Ihnen der nette Mensch an der Kasse nicht das Schild „Ausverkauft“ vor die Nase halten!
2. Es gibt keine Sitzplatznummerierung, daher lohnt es sich bereits frühzeitig vor Ort zu sein. Damit Sie nicht zwei Stunden auf Ihrem Platz den Filmstart abwarten müssen, reservieren Sie mit einer Jacke, einem Sitzkissen oder einer Wolldecke Ihren Wunschplatz und genießen Sie anschließend die Partystimmung auf dem Gelände.
3. Die Tribünen sind aus Stein, das Gras kann spät nachts schon mal feucht werden. Decken, Sitzkissen oder Isomatte sind also von Vorteil.
4. Die optimale Bekleidung für eine Kinonacht im Freien ist der „Schichtenlook“: für den frühen Abend leichte Sommerbekleidung, für den Filmstart eine schnell überziehbare Langarmausführung und für den zweiten Filmteil eine robuste Windjacke. Im weiteren sollten wetterbedingte Varianten eingeplant werden, vom Regenkombi über die Wolldecke bis hin zum Schlafsack.
5. Freiluftkino ist für Individualisten und nicht für Toleranzmuffel. Snack-Geknister, lautes Lachen oder Applaus während des Filmes sind nur einige wenige kinounübliche Geräusche, welche die Ungezwungenheit und Fröhlichkeit eines Open Air Kinoabends mit sich bringen. Also einfach mitlachen und mitsnacken.
Bei der Gerniale scheint es Tradition zu werden, dass nach dem Film applaudiert wird. Hier gibt es offensichtlich verschiedene Varianten:
Der Freuden-Applaus:
Das Wetter war toll, der Film war toll, gut, dass wir gekommen sind.
Der Erleichterungs-Applaus:
Nach dem Überraschungsfilm, wenn man sich getraut hat hinzugehen und der Film zum Glück gut war.
Der Trotz-Applaus:
Es regnet seit 18 Uhr, jetzt ist es 24 Uhr, der Film ist aus, es regnet immer noch. Aber wir lassen uns davon die Stimmung nicht vermiesen.
Der Trost-Applaus:
Der Film war zwar nix, aber die Veranstalter haben sich wenigstens bemüht.
Der Von-mir-aus-Applaus:
Äh, wieso klatschen die jetzt? Auch gut, klatsche ich eben mit.

